Die audiovisuelle Powerpointpräsentation zur Ästhetischen Forschung:
Zur Vermittlung der Thesen zur ästhetischen Forschung nach Helga Kämpf-Jansen, bedienten wir uns folgender Methodik: In einer Powerpointpräsentation unterlegten wir assoziativ gewählte Abbildungen mit einer Audiospur der Thesen. Die Idee dahinter: Die Inhalte der Thesen lassen sich durch die Abbildungen besser aufnehmen und verinnerlichen.Wir haben mit dieser Form der audiovisuellen Vermittlung folgende Erfahrung gemacht:
- Die assoziative Bildsuche zu den einzelnen Thesen hat uns vorbereitend geholfen diese für uns zu erschließen. Die Bildsuche gab Anlass zur Diskussion, denn die Bildauswahl beinhaltete eine erste inhaltliche Interpretation der Thesen.
- Die audiovisuelle Powerpointpräsentation der Thesen ermöglichte eine präzise Zeitkalkulation, da die Dauer der Präsentation zuvor festgelegt werden konnte.
- Das Feedback aus dem Plenum bestätigte unsere Intention: Tatsächlich wurde die visuelle Unterlegung der Thesen positiv bewertet.
- Die Methodik verknüpft zwei Sinne, das Hören und das Sehen.
„Hören und Sehen gleichermaßen im Unterricht zu beachten und zusammenzuführen, ist eine Herausforderung sowohl an die Ästhetische Erziehung wie an die Medien Erziehung. […] Wahrnehmung basiert auf dem Ensemble unserer Sinne, wobei im konkreten Fall – im Alltag wie aus didaktischen Gründen – der eine oder andere stärker angesprochen werden kann. Wichtig ist jedoch, dass auch die Synthese in Lernzusammenhängen immer wieder hergestellt wird.“ (Wermke (Hrsg.): „Hören und Sehen. Beiträge zu Medien- und Ästhetischer Erziehung. 2001, Vorwort S. 7 f.)
5. Es ist ratsam vor der Anwendung audiovisueller Powerpointpräsentationen die technischen Voraussetzungen zu prüfen (z.B.: Lautsprecherfunktion).
Ausblick für weitere Vermittlungskonzepte:
Die assoziative Bildsuche (vgl. Punkt 1) ist ein Vermittlungskonzept, dass wir bei der Vorbereitung der Powerpointpräsentation unbewusst auf uns selbst angewendet haben. Mit Erfolg! Damit sehen wir darin ein Vermittlungskonzept, dass bei der Vermittlung schriftlicher Inhalte zum Beispiel in Gruppenarbeit einsetzbar ist. Das Potenzial dieser Vermittlungsform ist jedoch erst auszutesten.
Die assoziative Geräuschsuche. Aus dem Vermittlungskonzept der ‚assoziativen Bildsuche’ lässt sich das Konzept der ‚assoziativen Geräuschsuche’ ableiten. Diese Form kann zum Beispiel bei der Vermittlung von Bildern interessant sein. Einen entsprechenden Vermittlungsvorschlag liefert Jutta Wermke, die z. B. ein Gemälde von Paul Klee als „Hör-Bild“ beschreiben lässt (vgl. Wermke (Hrsg.): Hören und Sehen. Beiträge zu Medien- und Ästhetischer Erziehung. 2001, S. 46-55).
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